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Proben jeweils um 19.45 Uhr  im Probenraum am Tiefstollen (gegenüber Tiefstollenhalle):


10. 01. 19
24. 01. 
07. 02.
21. 02.
07. 03.
21. 03.
04. 04.
11. 04.
02. 05.
09. 05.
16. 05. Hauptprobe Konzert in der Tiefstollenhalle
18. 05. Konzert in der Tiefstollenhalle
06. 06.
27. 06. 
11. 07.
25. 07.


























Musikalische Vielfalt bei Benefizkonzert 2018

Nach der stimmungsvollen Eröffnung durch die Alphornbläser aus der Bläsergruppe Dießen, begann das Benefizkonzert des Chores Suono Cantabile und des Akkordeonensembles, am 4. Adventssonntag in der Tiefstollenhalle mit einer Überraschung. Als der Vorhang sich öffnete, saßen die Besucher zunächst, leicht irritiert, vor einer leeren Bühne. Die Sängerinnen und Sänger des Chores suchten ganz bewusst von Anfang an die Nähe zum Publikum und marschierten mit dem festlichen Weihnachtslied „Gloria“ durch die Reihen der 300 Besucher vom Saaleingang auf die Bühne. Die Musikalische Brücke war geschlagen und der Chor wurde mit viel Aufmerksamkeit und immer wieder anhaltendem Applaus dafür belohnt und durch das Konzert begleitet.

Traditionelle Weihnachtslieder, wie „The first Noel“, aber auch moderne Stücke hatte der Chor unter der langjährigen und bewährten Leitung von Eva Haumann in seinem Repertoire. Bei dem bekannten, rhythmisch mitreißenden „Mary's Boychild“ wippten die Beine so mancher Zuhörer dazu im Takt.Und auch zum Anlass passende, getragene Filmmusik wurde mit „Gabriellas Sang“ aus dem Streifen „Wie im Himmel“ dem Publikum geboten. Ganz still wurde es im Saal, als der Chor gefühlvoll das Stück „You raise me up“ sang.

Der Zitherclub und der Bergsteigerchor Peißenberg bestritten den eher volkstümlichen Teil der Veranstaltung. Beide wirken seit Beginn dieser seit 2008 stattfindenden Konzertreihe stets engagiert mit und tragen wesentlich zur Vielfalt des Programms bei.
Sehr passend in die Adventszeit hatte der Zitherclub Stücke wie „Staada Landler“ oder „Bergromanze“ mitgebracht.
Eine Liebeserklärung an die Majestät der Berge machte der Bergsteigerchor unter der Leitung von Annerose Bindl mit „Ave Maria der Berge“ und sang sehr passend zu dieser Zeit das Adventslied „Nun es nahen sich die Stunden“.

Die Gitarrengruppe „Spuimazam“ blieb im ersten Teil mit dem Titel „Verde“ eher zeitgenössisch und vollzog nach der Pause einen musikalischen Schwenk zur Stubenmusi. Verstärkt durch Hackbrett, Zither und Kontrabaß wurden Stücke des bekannten Volksmusikers Tobi Reiser, wie z.B. der „Nachigall-Walzer“ vorgetragen.
Die Klarinettenmusi der Bläsergruppe Dießen unter der Leitung von Franz Haumann, griff mit dem Stück „Die Percht'n gehen um“ alpenländisches Brauchtum auf und mit dem „Budapester Gastwirte – Marsch“ reisten sie mit den Konzertbesuchern in die Stadt Wien.

Das Akkordeonensemble unter der Leitung von Eva Haumann eröffnete mit dem weltbekannten und in vielen Filmen verwendeten „Second Walz“ seinen Konzertbeitrag. Aufmerksam lauschten die Besucher auch Mozarts „Andante“ , bekannt als Filmmusik aus „ Elvira Madigan“. Die schwungvoll vorgetragene und eigentlich zur Jahreszeit sehr passende „Petersburger Schlittenfahrt“ konnte aus Schneemangel nur in der Tiefstollenhalle stattfinden. Trotzdem quittierte das Publikum die gekonnt gespielten Beiträge des Akkordeonensembles mit langem Applaus und begeisterten Rufen.

Die Theatergruppe der Kolpingsfamilie rundete den Konzertabend mit ihren Beiträgen ab. In dem heiteren Einakter „Weihnachtsgespräch an der Theke“ klagten zwei leidgeplagte Ehemänner über die Undankbarkeit ihrer Familie für „doch so nützliche Geschenke“.

Mit „Feliz Navidad“ wünschte Suono Cantabile zum Abschluß allen „Frohe Weihnachten“.

Schließlich sangen Mitwirkende und Konzertbesucher noch gemeinsam das Weihnachtslied „Oh du Fröhlich“.

„Die große Vielfalt der einzelnen Beiträge hat den Abend für das Publikum so interessant gemacht“, bemerkte eine Zuhörerin nach dem Konzert. „Ein rundherum gelungener Abend“ oder „eine passende Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest“ waren andere aus dem Kreis der Konzertbesucher aufgefangene Stimmen. Entsprechend großzügig zeigten sich die Besucher mit ihren Spenden zum Schluss des Konzerts. Der Reinerlös wird demnächst offiziell an die evangelische Kirchengemeinde für verschiedene Projekte übergeben, insbesondere zur unbürokratischen Hilfe für bedürftige Menschen.
„Die Leute haben unser Angebot gerne angenommen, sich mit unserem Konzert in die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen zu lassen“, erklärte Eva Haumann. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Konzertbesuchern für die große Spendenbereitschaft und allen Mitwirkenden für ihren wertvollen Beitrag. Um den Reinerlös möglichst hoch zu halten, sind alle Mitwirkenden unentgeltlich aufgetreten und die musikalischen Leiter haben ganz bewusst auf Blumen oder sonstige Geschenke verzichtet. Das verdient große Anerkennung“








Konzert  in der evangelischen Kirche am 07.01.2018    

Auf  Einladung der evangelischen Kirchengemeinde gestalteten der Chor „Suono Cantabile“ und die Bläsergruppe „Young Brass“ einen musikalischen Nachmittag. Für die Mitwirkenden war es ein willkommener Anlass, Danke zu sagen für die großzügige und offene Aufnahme des Chores im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde, um hier vorübergehend die Gesangsproben abzuhalten.  
Mit dem Stück „Intrade“  von Hubert Meixner eröffnete die Bläsergruppe  „Young Brass“ unter Leitung von Franz Haumann feierlich diese Veranstaltung  .  

Der Chor unter dem bewährten Dirigat von Evi Haumann, begleitet von George Davis am Piano und Franz Wörsching am E-Baß setzten das Programm fort  mit einer interessanten und nicht ganz gewöhnlichen Kombination aus den beiden Liedern „He’s got the whole world" und „Rock my Soul“ . Die beiden bekannten Gospels waren von der Tonart und vom Takt aufeinander abgestimmt und wurden in Form eines Quodlibets miteinander vermischt.   

Das nächste Stück „Amazing Grace“ gehört zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt und das anschließende „Swing Low, sweet Chariot“ berichtet darüber,  wie der Prophet Elia nach einem biblischen Bild  in den Himmel aufgenommen wurde.

Aus dem bekannten, im Jahre 2004 entstandenen Film „Wie im Himmel“ stammt „Gabriellas Lied“.

Dann brachte der Chor mit dem temperamentvoll-mitreißenden Gospel „This little light of mine“ Licht in unsere Welt. Laßt es ein, dieses  Licht: es ist für  uns Orientierung, Hoffnung und Zuversicht, forderte der Chor auf.  

Einer der Höhepunkte des zweiten Teils war der „Alphornzauber“. Die Zusammensetzung der Instrumente (Alphorn, Akkordeon und E-Baß) und der rhythmische Vortrag des Stücks vermittelten den Zuhörern ein besonderes Klangerlebnis. Das Publikum war tatsächlich „verzaubert“ . Anhaltender Applaus  der 120 Konzertbesucher belohnte die Musiker.    

Das melodische getragene italienische Kirchenlied „Riuniti nel nome del Signor“ und anschließend das  Lied „Halleluja“, des  kanadischen Sängers Leonhard Cohen oder das Stück „I will follow him“ aus dem Film “Sister Act” zeigten die Vielfalt des Programms.

Und mit dem Gospel „Whisper“ besann sich  der Chor nochmal auf Weihnachten und die Heilige Nacht.

Oh Happy Day beschloss das Konzert. Welch glücklicher, schöner musikalischer Nachmittag mit unserem Publikum!   Ohne Zugabe wurde der Chor natürlich nicht entlassen. Und zu „We are going down Jordan“ klatschten die Zuhörer eifrig mit. Viele begeisterte Stimmen hörte man in der Pause und im Konzert. Und einzelne Interesseninnen und Interessenten als neue Sänger meldeten sich aus dem Publikum.






Mit Leidenschaft auf eine musikalische Reise
 

 „Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft“. Mit diesem Zitat des bekannten Komponisten Richard Wagner begrüßte der Moderator Günter Süßbrich die 120  Besucher in der Peißenberger Tiefstollenhalle. Das Akkordeonensemble Peißenberg und der Chor Suono Cantabile, beide unter der bewährten und erfolgreichen Leitung von Eva Haumann, hatten zu einem Konzert eingeladen. In ihrem Gepäck auf ihrer musikalischen Reise hatten sie die ganze Bandbreite der Leidenschaft: von romantisch bis temperamentvoll.

Schwungvoll begann das Akkordeonensemble die Reise in Österreich  mit dem „Radatzky-Marsch“, setzte das Programm mit dem „Bavarian Dixie“, einem Medley aus bekannten bayerischen Stücken fort und landete schließlich in Amerika mit dem durch Glenn Miller bekannt gewordenen Titel “In the mood“.  

Sein 10jähriges Bestehen im letzten Jahr war für den Chor Anlaß, einmal musikalisch zurückzublicken „Best of“ aus diesen 10 Jahren wurde dem Publikum geboten.  Aber nicht nur. Es waren auch ganz neu einstudierte Titel dabei. Zunächst machte der Chor einen großen Sprung nach Afrika. U.a. hörte das Publikum das Stück „Der ewige Kreis“ aus dem Musical „König der Löwen“. Begleitet wurde der Chor  in bewährter Weise von George Davis am Flügel, Franz Wörsching am Schlagzeug, Peter Neerava mit seinem Djemben und von einem von Eva Haumann speziell für dieses Konzert zusammengestellten Orchester, bestehend aus Lehrern der Städtischen Musikschule Weilheim und  Streichern des Kammerorchesters Weilheim.  

Der professionelle Musiker und auch international erfahrene Peter Neerava zeigte anschließend mit seiner Djembengruppe, wieviel Rhythmus und Vielfalt in einer Trommel stecken kann. Mit 2 Stücken aus seinem Bühnenprojekt „Power of drums“ versetzte er das Publikum in Stimmung und lud zum Mitmachen ein. Schließlich klatschte und trommelte der ganze Konzertsaal nach den Anweisungen von Neerava. Und die Leute hatten sichtlich Spaß daran.  

Oft und gern gehörte Melodien bot nach der Pause Suono Cantabile dem Publikum in einem Medley, u.a. mit den Titeln „Time of my life“, „Eres tu“ und „Che Sara“.  

Das Akkordeonensemble begab sich im zweiten Teil des Konzerts in die Welt des Films. „Goldfinger“ aus James Bond und der „Raiders March“  aus dem Film „Indiana Jones“ standen auf dem Programm. Und schließlich entführten sie die Konzertbesucher mit  der „Karl May-Suite“  zu Winnetou und Old Shatterhand in den Wilden Westen. Und bei den aus den Filmen bekannten Melodien konnte man die beiden Filmhelden mit etwas Vorstellungskraft tatsächlich bei ihrem Ritt über die Prärie im Sonnenuntergang verschwinden sehen.  

Romantisch wurde es zum Abschluß mit Suono Cantabile und dem Titel „My Heart will go on“ aus dem Film „Titanic“. Beim einen oder anderen Besucher  gab es  rührende Erinnerungen an diese tragische Liebesgeschichte und vielleicht auch ein feuchtes Auge.  

Nach anhaltendem Applaus folgte natürlich noch eine Zugabe und danach ein ganz besonderer, überraschender und amüsanter Abgang der Sänger und Musiker:  Den Titel der Zugabe „My way“ nahmen die Mitwirkenden ernst.  Und nachdem die letzten Töne verklungen waren, stimmten sie  das Lied „I’m walking“  an. Und zur Verblüffung  des Publikums verließen immer mehr Mitwirkende die Bühne bis zum Schluß der Pianist alleine mit dem Publikum im Saal war – so in sein Spiel vertieft, dass er diesen Umstand gar nicht bemerkte.  

Stimmen nach dem Konzert drückten die Begeisterung des Publikums aus. Die Konzertbesucher gingen auf die Mitwirkenden zu und gratulierten zu diesem großartigen Erfolg.

Und auch Eva Haumann war mit der Veranstaltung mehr als zufrieden und lobte die Mitwirkenden: „Das war eine rundherum gelungene Aufführung. Es war bei den Mitgliedern des Akkordeonensembles, des Orchesters und des Chores so deutlich die Freude am Singen und Musizieren spürbar. Und  alle haben konzentriert mitgemacht und eine starke Leistung erbracht. Es hat nicht nur uns, sondern ganz offensichtlich auch dem Publikum großen Spaß gemacht.“